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Achtsamkeit

Achtsamkeit

Achtsamkeit im täglichen Leben

Wie rasch kann es passieren, dass die eigene Achtsamkeit nicht mehr im Fokus steht? Ich durfte es selbst erfahren.
Seit längerer Zeit wollte ich einen Blog über die Achtsamkeit schreiben. Ich setzte mich hin und schrieb, über mehrere Wochen verteilt tausende Worte. Komplex, schwerfällig, absolut nicht geeignet für einen Blog-Artikel. Hier spürte und eruhr ich, wie rasch die eigene Achtsamkeit verloren gehen konnte. Ich verrannte mich, verloren im Dschungel der Materie verrannte oich mich in historische Details, Definitionen des Begriffes aus Sicht der unterschiedlichsten Kulturen und Zeitperioden. Natürlich ist dieses Wissen sehr wichtig, aber im Moment nicht wesentlich. ,

Hier zeigt sich wie uns Achtsamkeit hilft effizient zu sein. Im täglichen Leben ist es essentiel fokussiert zu beleiben, fokussiert auf die eigenen Ziele, auf die Beziehung zu seinen Partner, Familie, das eigene Sein und im Beruf auf die Ziele der Arbeit, der Projekte und den Umgang mit den Kollegen, Kolleginnen und Chefs. Diese persönliche Achtsamkeit ist immer ausgerichtet auf meine Gefühle, meine Gedanken und Worte, meinen Umgang mit mir selbst, meinem Sein, meinen Empfindugnen und meiner Umwelt.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit, ein sher alter Begriff der im Judentum eine zentrale Bedeutung für die Tora (תּוֹרָה) wie den Talmud (תַּלְמוּד) hat. Für den Buddhismus sowie den Hinduismus ist Achtsamkeit ählich dem Judentum, etwas Zentrales auf das eigenen Innere ausgerichtetes. Für das Christentum und hier vorallem für den katholische Teil bedeutet Achtsamkeit die Ausrichtung auf G’tt und die Kirche, etwas Äusseres.

Google ich Achtsamkeit, zeigt mir Google die folgende Definition.

Achtsamkeit bedeutet, im Hier und Jetzt zu sein – und zwar nicht nur körperlich, sondern auch mental. Das ist für die meisten Menschen kein Normalzustand.
Achtsam sein bedeutet, diese Bewertung sein zu lassen und sich auf das zu konzentrieren, was gerade außerhalb der Gedanken ist.
Achtsamkeit bedeutet: Wir nehmen das, was in uns und außerhalb von uns passiert, möglichst oft bewusst wahr.

Achtsamkeit und Fokussierung auf das Wesentliche

Achtsamkeit, Fokussierung

Achtsam sein bedeutet auch fokussiert sein auf das Hier und Jetzt, ähnlich dem Moment der Fokussierung eines  Photographen, der sich auf das Motiv konzentriert.

Durch die Linse seines Apparats blendet er alles ausserhalb seines «Photo»-Blickwinkels aus. Das ist zwar höchste, zielgerichtete Fokussierung, hat aber mit Achtsamkeit nichts zu tun.

Warum nicht? Alles was ausserhalb dieses Blickwinkels, der Linse der Photoapperates passiert wird nicht mehr wahrgenommen.

Achtsamkeit heisst aber feinfühlig erfassen was gerade passiert, auch auf das das nicht absolut in meinem Fokus, meinem Blickwinkel ist.

Eine alte Weisheit sagt:

“Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte, achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen, achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten, achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter, achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal!”

In einer Predigt über die Bibel Abschnitte “Jakobus 1,12 – 18 sagte Pastor Hagen Kühne Berlin-Brandenburg
Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte;
Achte auf deine Worte, denn sie werden Taten.
Achte auf deine Taten, denn sie sind dein Schicksal! Am Ende zählen nur die Taten.
(Nachzulesen, siehe Link oberhalb.)

Worte fallen nicht vom Himmel, Worte spriessen aus Gedanken, ähnlich wie ein BAum, ein Korn aus dem Samen spriesst. So wie der Bauer seine Samen sorgfälltig, auf Güte achtend wählt, so geben wir acht auf unsere Gedanken, wählen wir unsere Worte mit Bedacht.

Die Macht der Worte

Liebe und Hass, 2 Worte, geschrieben in japanischen Schriftzeichen strahlen ihre Aussage und Kraft aus. Liebe das linke Zeichen empfinde ic harmonisch, positiv,  das rechte Zeichen, Hass, ist kantig, strahlt eine Disharmonie aus.

Liebe - Hass

Genauso verhält es sich mit den Schwingungen der Worte unserer Sprache. In dieser Schwingung werden die Worte weitergetragen und gehört. Darum ist es sehr wichtig achtsam mit der Wahl der Worte zu sein. Ein weiterer Aspekt ist die Genauigkeit, die Aussage der Worte. Entspricht das gewählte und anschliessend gesprochene Wort dem was ich sagen, betonen möchte, entspricht es der Klarheit, die ich zum Ausdruck bringen möchte.
Ist ein Wort nicht gerade präsent, eine Wortwahl eher schwierig, so ist es von Vorteil kurz innezuhalten, um das richtige und präzise Wort zu finden.

Worte sind die stärksten Waffen, die wir besitzen,

Ein Wort kann verletzen, ja töten. Wohlwollende, aufbauende Worte retten Leben, enen Menschen aus tiefster Verzweiflung in die Hoffnung, die Freude, ins Leben zurückholen.
Ein falsches Wort kann Beziehungen, Familien zerstören, sogar Mord und Totschlag auslösen. Wie oft hören wir bei einem unachtsamen Wortgefecht den Spruch “so meinte ich es nicht”. Ich frage mich jedesmal, wie dann?. Etwas gesagtem geht immer eine Gedanken voraus und dieser Gedanke ist unsere tiefste Meinung.

Achtsamkeit, der Schlüssel des Erfolges, eines erfüllten Lebens

Gehen wir achtsam mit unseren Gedanken und unseren Worten um, so werden wir keine hitzigen, rechthaberischen Gesprächsdispute führen. In jeder Situation wirken wir gelassen, ruhig und überlegt. Unsere Worte haben Gehalt, sind sachbezogen, nicht emotional. Im Berufsleben ist das eine gute Basis für eine erfolgreiche Karriere. Kollegen und Chefs begegnen uns mit Respekt und Achtung. Das ist vertrauensbildend und untermauert unsere Ziele und Anliegen positiv.

Auch in einer Beziehung ist Achtsamkeit die Basis für Harmonie und Liebe. Sind wir Achtsam, erkennen wir immer, dass jede Meinung, auch wenn sie zu 180 Grad gegen unsere eigene Ansicht ist, richtig ist. Zwar nicht für uns, aber für unser Gegenüber. Wir schaffen Vertrauen, was wiederum die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist. Innerhalb dieses Vertrauens können wir unsere Ansichten kundtun ohne das das Gegenüber brüskiert ist. Das Gegenüber erkennt und schätzt, das wir sine Ansicht mit Aufmerksamkeit und Wohlwollen anhören, respektieren und zu Kenntnis nehmen.  DIe Achtung und der Respekt mir gegenüber wächst. Kunden und Partner sehen sich verstanden und freuen sich auf einen weiteren Austausch, weitere Geschäfte.

Für einen achtsamen Mensch ist das Gegenüber, egal woher es kommt, welcher Religion oder Etnie, welchem sozialen Stand es angehört immer ein auf gleicher Höhe stehender und mit Respekt zu begegnender Mensch.

Eine alte Weisheit sagt:

Wer einen einzigen Menschen, ein einziges Menschenleben rettet, rettet eine ganze Welt

Gefühle, Äussere wie Innere sind das Feld der Achtsamkeit

Achtsamkeit auf unsere Gefühle und Gedanken bedeutet auch die Art des Umgangs mit sich wie mit unseren Mitmenschen. Wir müssen lernen einen liebevollen Umgang mit sich selbst, dem Inneren zu pflegen. In uns gibt es so etwas wie das innere Kind. Ein Gefühlswesen, das wie en Kind neugierig ist, gerne spielt, geliebt und in die Arme genommen werden will. Pflegen wir mit Achtsamkeit diese Beziehung zu unserem inneren Kind. Haben wir eine harmonische und liebevolle Beziehung zu unserem inneren Kind, so verflüchtigen sich Stress und Angst, wir können ein entspanntes Leben leben. Da das Äussere der Spiegel unseres Inneren ist, wirkt sich diese harmonische, liebevolle Beziehung, dieser Umgang mit unserem inneren kind unmittelbar auf unser Auftreten aus. Wir werden gelassener, und achtsamer auf unsere Mitmenschen. Wie im Bild dargestellt, entwickelt sich ein magische Energie zwischen Menschen die in einer entspannten, respektvollen Beziehung stehen. Genau diese Magie ist entscheidend über Erfolg oder Misserfolg im Beruf wie Privat.

Weg zur Achtsamkeit

Die Achtsamkeit zu erlangen ist ein Weg, ein Weg hinauf einer Treppe und durch ein Tor zu einem harmonischen und erfüllten sein.
Es gibt 4 Ausrichtungen der Achtsamkeit.

  • Die Achtsamkeit für den eigenen Körper bedeutet auf seinen Körper zu achten, sich zu bewegen, wenn möglich Suchtmittel und negative Ernährung zu vermeiden.
  • Die Achtsamkeit auf die eigenen Gefühle, Gedanken, Impulse und Bedürnisse.. Sich immer klar darüber werden, ob mine Gedanken urteilend, gar verurteilend sind, ob sie auch gegenüber mir liebevoll und aufbauend sind.
  • Die Achtsamkeit für die eigenen Handlungen, sich klar darüber sein was gerade abgeht, was ich gerade sage oder tue und welche Auswirkungen es haben könnte.
  • Die Achtsamkeit für meine Umgebung, für die Schöpfung. Sich klar darüber sein welche Auswirkungen mein Verhalten auf die Natur hat. Hinterlasse ich Unrat oder nehme ich meine Sachen mit und entsorge sie auch dementsprechend.

Diese Achtsamkeit zu erlangen ist reines Training. Wie jeder von uns, egal was er erreichen will trainieren und lernen muss, so ist Achtsamkeit auch nur durch tägliches Trainig zu erreichen. Dzu gibt es einfache Übungen und Hilfsmittel.
So gibt es Übungen für den Körper, für Deinen Mindset, die Dir zeigen wie Du Deine Gedanken und Gefühle beobachten und steuern kannst. Auch kannst Du lernen Deine Handlungen zu beobachten und zu steuern, Du kannst lernen nicht mehr durch das Leben geschubst zu werden sondern Dein Leben selbst zu bestimmen. Wir können nicht in die Zukunft sehen, wir können sie aber bestimmen.

Du erinnerst Dich;

Deine Gedanken heute bestimmen Dein Leben von Morgen